über MAKE MUSIC NOT LOVE

MAKE MUSIC NOT LOVE

wir lieben musik, feminismus und macker-bashing. und wir wollen romantische_zweier_hetero_paar_beziehungs_liebes_normen in frage stellen.

warum handeln so viele songs von liebe? welche verständnisse von liebe kommen in songtexten zum ausdruck? wie tragen diese songs zu unseren vorstellungen von liebe, sexualität, begehren, beziehung_en bei? warum werden songs als romantische zweier_hetero_paar_liebessongs interpretiert, obwohl die musiker_in dies eigentlich gar nicht im sinn hatte?

wir wollen uns kritisch damit auseinandersetzen, wie musik liebe macht und wie musik_liebe_macht miteinander verbunden sind. welche musiker_innen stellen sich gegen normen rund um liebe_beziehungen_hetero_sexualität? welche songtexte_perfomances_artikel_bücher_gedichte_ bilder_gedanken finden wir spannend und möchten sie miteinander teilen?

ausgangspunkt unserer überlegungen ist, dass zweier_paar_liebes_beziehung_en so häufig (neben erwerbsarbeit) ein zentraler stellenwert im leben zugeschrieben wird, für uns aber musik_machen in vielfältiger form diese rolle einnimmt. es geht um freund_innenschaft und darum bandkostellationen als mögliche konstante liebes_beziehung zu denken. es geht um netzwerke und solidarität, alternativen des zusammenlebens, visionen des gemeisamen lebens mit musiker_innen, künstler_innen, politischen aktivist_innnen, freund_innen. w_orte im leben zu finden, in songtexten_romanen_gedichten vorzukommen und anderen ermöglichen sich in diesen w_orten wiederzufinden.

wenn in unseren make-music-not-love-texten von „wir“ die rede ist, stehen dahinter personen, die heteronormativität kritisieren, in frage stellen, innerhalb eines heteronormativen sytsems diskriminiert, aber teilweise auch privilegiert sind. in welchen kontexten das wie der fall ist und was sich daraus für kritische handlungen ableiten, muss gegenstand ständiger reflexion sein.